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Der beste Zeitpunkt für Digitalisierung? Jetzt.

Warum der Generationenwechsel für gewachsene KMU jetzt zur strategischen Chance wird – und wie du sie operativ nutzt.

Generationenwechsel und Digitalisierung in der DACH-Region

Einleitung

Viele übernehmen den Betrieb ihrer Eltern und machen weiter wie die letzten 30 Jahre. Gleiche Prozesse, gleiche Arbeitsweise, gleiche Denkweise.

Die Welt hat sich aber weitergedreht. Die Tante Emma Läden sind verschwunden, Amazon ist gekommen. Nicht weil Amazon böse ist, sondern weil es aus Kundensicht einfacher ist.

Die gute Nachricht: Die DACH-Region steht genau jetzt an einem Wendepunkt. Der Generationenwechsel passiert, und wir haben eine einmalige Chance – wenn wir sie nutzen.

Die Herausforderung

Die Realität beim Generationenwechsel:

Viele junge Leute wollen den Betrieb ihrer Eltern gar nicht übernehmen. Handwerker sein ist uncool geworden. Dabei liegt genau da die Chance – wenn man es richtig anpackt.

Was ich sehe: Geschäftsführer beschweren sich, dass es "nicht mehr so ist wie früher". Richtig. Weil sich die Welt gewandelt hat. Aber viele passen sich nicht an.

Die Unterschiede zwischen den Generationen:

60-70+:

"Das hat schon immer so funktioniert, das brauche ich nicht." Sobald man ihnen aber zeigt, dass es wirklich besser sein kann, sind die meisten offen dafür.

30-40 Jahre:

Digital aufgewachsen, wollen ihre Zeit qualitativ verbringen statt mit sinnlosen Verwaltungsaufgaben. Nicht mehr "schaffe, Häusle baue", sondern sinnstiftende Arbeit. Der Beruf soll nicht nur Geld bringen, sondern auch persönlich erfüllen.

Was anders ist als vor 10 Jahren:

Der Generationenwechsel setzt jetzt ein. Die Dreißigjährigen übernehmen. Und die Konkurrenz ist nicht mehr nur der andere Betrieb im Dorf – sondern global. Der Druck wird größer, der Fortschritt schneller.

Die Lösung

Warum die DACH-Region JETZT die Chance hat:

Wir sind die Letzten. Das klingt negativ, ist aber ein Riesenvorteil. USA, Asien, Osteuropa haben viele Fehler gemacht bei der Digitalisierung. Wir können von deren Wissen profitieren – wenn wir intelligent genug sind, daraus zu lernen.

Wir müssen das Geld nicht noch einmal verbrennen. Wir können die teuren "Seminare", die andere bezahlt haben, überspringen.

Was uns besonders macht:

Das Wissen steckt tief in uns drin. Die Arbeitsmoral auch. Wir haben uns vielleicht ein bisschen schlecht verkauft, vielleicht politisch schlechte Entscheidungen getroffen. Aber grundsätzlich: Jeder will zu uns. Unser Meckern ist auf sehr, sehr hohem Niveau.

Der Vorteil der Working-Class-Perspektive:

Ich habe Maschinen bedient, Stapler gefahren. Ich kenne die Leute, die die Probleme am Ende haben. Den Maler, der jetzt ein iPhone in die Hand bekommt und jede Wand dokumentieren soll – und sich denkt "Früher hat's doch auch ohne funktioniert?"

Ich verstehe diese Leute. Aber ich verstehe auch die Geschäftsführung. Früher: Maler malt Wand, geht nach Hause, Kunde beschwert sich, Geschäftsführung muss sich streiten. Heute: Foto von der Wand, Nachweis da, deutlich weniger Stress.

Die ausführenden Kräfte sehen oft nicht den Vorteil – weil sie in die Prozesse nicht involviert sind. Ich kenne beide Seiten: Die Front UND das Management.

Die Umsetzung:

Schritt 1: Prozesse verstehen (nicht IT!)

  • Nicht einfach weitermachen wie die letzten 50 Jahre
  • Schauen: Was läuft gut? Was muss weg?
  • Erst Prozesse, dann IT

Schritt 2: Aufbauen statt ausruhen

  • Nicht auf dem ausruhen, was der Vater übergeben hat
  • Darauf aufbauen und besser werden
  • Die Konkurrenz schläft nicht

Schritt 3: Von anderen lernen

  • Fehler von USA, Asien, Osteuropa anschauen
  • Nicht die gleichen Fehler wiederholen
  • Intelligentes Überspringen statt teures Durchmachen

Beispiele aus der Praxis

Tante Emma vs. Amazon: Die Lektion

Vorher:

Tante Emma Laden im Dorf. Man geht hin, kauft Wolle, alles gut. War jahrzehntelang so.

Nachher:

Amazon, Galaxus, Online-Portale. Aus Kundensicht einfacher. Die Tante Emma Läden, die nicht mitgemacht haben beim Wandel? Weg.

Die Lektion:

Wir können das gut oder schlecht finden. Aber wir können den Fortschritt nicht aufhalten. Lieber Teil davon sein als sich dagegen wehren.

Der Familienbetrieb, der sich nicht anpasst

Vorher:

Betrieb läuft seit 30 Jahren so. Vater hat's so gemacht, Sohn macht's so weiter. "Das brauche ich nicht."

Nachher:

Diese Unternehmen werden sterben. Die Konkurrenz aus dem Ausland ist zu stark, zu nah herangewachsen.

Der junge Geschäftsführer, der umdenkt

Vorher:

Firma übernommen, so weitergemacht wie immer. "Hat ja funktioniert."

Nachher:

Prozesse angeschaut, optimiert, digitalisiert. Nicht weil's fancy ist, sondern weil die Zeit qualitativ besser genutzt wird. Mehr Zeit für Aufträge, weniger für Verwaltung.

Fazit

Viele KMU stehen an einem Wendepunkt. Der Generationenwechsel ist keine Bedrohung, sondern eine Chance, gewachsene Abläufe in Produktion, Handel und E-Commerce sauber neu aufzustellen.

Die wichtigsten Learnings:

Wir sind die Letzten – und das ist gut so. Andere haben die teuren Fehler schon gemacht. Wir können intelligent überspringen statt teuer durchmachen.

Wissen und Arbeitsmoral sind da. Wir haben uns vielleicht schlecht verkauft, aber die Substanz ist da. Jetzt geht's ums Umsetzen.

Es geht um Prozesse, nicht IT. Nicht einfach weitermachen wie die letzten 50 Jahre. Aufbauen, verbessern, anpassen.

Die Konkurrenz ist global. Nicht mehr nur der Betrieb im Nachbardorf. Die Welt ist näher gerückt. Wer sich nicht anpasst, verliert.

Der Aufruf an dich als jungen Geschäftsführer:

Nach 3-6 Monaten bewusstem Handeln:

  • Klarheit über eigene Prozesse – was läuft gut, was nicht
  • Aufbau statt Stillstand – nicht ausruhen auf dem Erbe
  • Von anderen lernen – Fehler nicht wiederholen
  • Konkurrenzfähig bleiben – gegen globale Player bestehen

Die entscheidende Frage:

Willst du in 10 Jahren zurückblicken und sagen "Hätte ich mal..."? Oder willst du jetzt handeln, solange du die Chance hast?

Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Aber du kannst entscheiden: Teil davon sein – oder dagegen kämpfen und verlieren.

Lass uns reden

Du hast eine IT-Landschaft, die funktionieren soll? Dann lass uns reden.

Oder direkt per E-Mail: hoi@chluba-engineering.ch

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